Frundsberg Fähnlein

Frundsberg Fähnlein

Im Zeichen des Fünfbergs

Mit Fug und Recht kann das Frundsberg Fähnlein von sich behaupten, das erste seiner Art im Frundsberg Festring gewesen zu sein. Auch hier markiert wiederum das Jahr 1976 den eigentlichen Wendepunkt. Denn die Neukonzeption des Frundsbergfests zu einem historischen Fest wie es heute gepflegt wird, brachte auch neue Notwendigkeiten mit sich, die in der Form eines organisierten Fähnleins am besten zu bewältigen waren. So gründete sich im Jahr 1978 auf Betreiben von Hans Weber das Fähnlein, das sich dem Landsknechtsführer in so besonderer Weise verbunden fühlt, dessen Namen es bis heute mit Stolz und Ehre führt: Georg von Frundsberg. Weit über die Grenzen Mindelheims und Bayerns hinaus ist das inzwischen fast 300 Mitglieder zählende Fähnlein bekannt.

Das Hauptaugenmerk aber liegt auf dem alle drei Jahre stattfindenden Frundsbergfest, bei dem das Fähnlein mit einem sich über die ganze Fuggerstraße hin erstreckenden Lager aufwartet. Neben Zeltstatt und Feuerstelle zeichnet sich das Fähnlein auch für die Zunftstraße und den Bauernmarkt verantwortlich. Vom Kerzenzieher über den Buchdrucker und Papiermacher bis hin zum Weber und Goldschmied stellen hier die Zünfte in ihren kleinen Häuschen spätmittelalterliche Produkte und Produktionsweisen zur Schau. Daneben reihen sich die Stadtwaage mit Schreibstand, eine historische Kegelbahn, Schupfnudel- und Karnöffelhaus und während der Bauernmärkte so manches Tier und Federvieh.

Neben dem Lager bietet das Fähnlein aber auch durchaus mobile Attraktionen wie die Arkebusiere, die die gemeinen Fußknechte im Kampf mit ihren Feuerrohren und Kanonen unterstützten und während des Fests in der Schlacht von Peutelstein in Aktion zu bewundern sind. Die Gruppe der Fechter wiederum inszeniert Schaukämpfe wie sie damals an so manchem Reizthema entbrannt sein mögen. Zum Einsatz kommen dabei für diese Zeit typische Waffen wie Katzbalger, Bidenhänder, Rapier, Dolch oder auch der bloße, aber nicht weniger schmerzhafte Stock. Mit ihren bisweilen deftigen Liedern über die Sorgen und Wünsche der Landsknechte, Huren und Bauern sorgen die Spielleut für die richtige Atmosphäre am Lagerfeuer. Und die Trommler künden schon von weitem das Herannahen des Herrschers und Feldherrn, Georg von Frundsberg, an.

Das Wappen des Fähnleins ist geviert. Die Felder eins und vier stellen je einen goldenen Strauß mit silbernem Hufeisen mit Schnabel dar. Felder zwei und drei zeigen auf Gold den typischen schwarzen, unten rund ausgeschlagenen, schwebenden Fünfberg.

Weitere Informationen auf der Homepage des Frundsberg Fähnleins

https://1510926620.jimdo.com/

Büro des Festrings

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87719 Mindelheim

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